Donnerstag, 12. April 2018

9.4. und 10.4.2018 Maribor
Erkältungsgeschwächt und gehbehindert ist keine gute Kombination und so laufen unsere Unternehmungen am Montag und Dienstag auf kleiner Flamme. Montagnachmittag bummeln wir nochmal durchs historische Maribor. Es ist zum ersten Mal T-Shirt Wetter, denn auch bei Sonnenschein weht immer ein kräftiger Wind.
Dienstag machen wir einen Ausflug in die Weingebiete östlich von Maribor an der ungarischen Grenze.Wir fahren auf der slowenischen Weinstrasse zwischen Ormoz, Ljutomer und Pluj durch wunderschöne, hügelige Landschafte. Es gibt kaum Ortschaften, sondern eher kleine Weiler. Überall wird Wein zum Verkauf angeboten. Hauptweinort ist Jeruzalem. Die Weinberge sind mitunter nur unter halsbrecherischen Bedingungen zu bewirtschaften. Anders als in unseren Weinbaugebieten werden noch Steillagen bewirtschaftet.
Die kleinen Städchen in der Umgebung sind wenig attraktiv, viel Leerstand, wenig Menschen, alles wirkt ein wenig abgehängt.

auf unserer Terrasse
 





 


Impressionen aus Celje
 

 11.4.2018 Strujan Istrien Adriaküste
Das Programm geht weiter. Wir durchqueren Slowenien und entdecken in einem Blindversuch die hübsche Stadt Celje, die leider in keinem Reiseführer erwähnt wird. Alles wirkt schon italienisch. Nur die Menschen sind entspannter. Die Fahrt an die Adria gleicht im letzten Abschnitt einer Achterbahnfahrt. Auf der Autobahn werden regelmäßig elektronisch die Vignetten überprüft. An der Küste sofort mediterranes Feeling. Die Vielfalt der schon blühenden Pflanzen und Bäume betört mich in jedem Frühjahr. Was fehlt, ist ein blauer Himmel. Unser neues Zuhause liegt hoch oben über der Adria mit Blick auf die Salzfelder und die schneebedeckten Gipfel im Hintergrund. Unser Häuschen ist klein, hat eine Terrasse mit Weitblick. Hier hat Michelle das große Los gezogen. Der Garten ist komplett umzäunt und der nette Husky ist ihr sogar sympathisch. Zuerst müssen wir das Haus von den Scharen von Stechmücken befreien, die hier wohl überwintert haben oder geschlüpft sind. Mit hartem Schlappenschlag war das auch wieder in den Griff zu kriegen.

 


 




  Über den ersten Tag gibt es wenig zu berichten. Dauerregen im Land, wo die Zitronen blühen. Besuch in der Polyklinik. Ein Antibiotikum und Bettruhe sollen Johannes wieder auf die Beine helfen.

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