17.7.2016
Heute ist es wieder regnerisch, dafür aber warm. Ich gewöhne mich langsam an subtropisches Klima. Mir ist das durchwachsene Wetter durchaus recht, dann kann ich meine Strick-, Spinn- und Estnisch Projekte fortsetzen. Mein heutiges Projekt war : Navajo Zwirnen. Ich habe viel geflucht, es dann doch letzendlich mit Johannes Hilfe hinbekommen. Für die Reise habe ich mir extra ein Reisespinnrad gekauft, das man wie eine Geige in einer Tasche transportieren kann.
Ein weiteres Strickprojekt habe ich auch in Arbeit : ein Strickkleid. Das soll natürlich im Herbst fertig sein.
Die Wolle ist noch aus Lettland im vorigen Jahr.
Mein wichtigstes Projekt jedich ist Estnisch lernen. Ich habe vor zwei Jahren mal einen Kurs an der RUB gemacht, dem ich ziemlich nachtrauere, da die junge Estin, die das super gemacht hat, nicht mehr da ist. Estnisch ist mehr als eine Lückensprache, fast niemand unterrichtet es und fast niemand will es lernen. Seit einisgen Wochen habe ich wieder mit dem Selbstlernen begonnen, über den Erfolg schreibe ich später.
Immerhin ist Estnisch ein super Gehirnjogging.
Gestern (es war schönes Wetter) haben wir einen Ausflug nach Neuruppin und das Umland gemacht. Die Stadt ist wunderschön restauriert, hat riesige Plätze mit wenigen Menschen. Neuruppin ist die Geburtsstadt von Fontane und Schinkel. Auf dem Rückweg wollten wir das Künstlerdorf Vichel besuchen, aber das ist wohl auch schon Vergangenheit. Wir sind dann weiter nach Ribbeck . Hier gibt es wenigstens schöne Garten Cafes mit Birnenkuchen.
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